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Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Ihre Anwendung als Nutzpflanze war universell und beispiellos. 

Kein Rohstoff der gemäßigten Klimazonen ist dermaßen ertragreich und wächst in so kurzer Zeit nach.

 

Hanf wächst ohne Verwendung von Pestiziden oder chemischen Düngemitteln, da sich die Pflanze selbst schützen kann.

Hanfkleidung ist sehr Schmutz abweisend und strapazierfähiger als Baumwolle. Zudem ist der Stoff saugfähiger und hält besser warm. Vor allem für Allergiker ist Hanf gut geeignet und dabei vollkommen biologisch abbaubar.

Nicht selten hat sich deshalb Hanf auch in der Geschichte moderner Zivilisationen als universelles Überlebensmittel bewährt.

Textitlien für jeglichen Gebrauch wuden aus Hanf hergestellt. Von feinster Wäsche über Röcke und Mäntel bis zu den unverwüstlichen Jeans war die gesamte Palette enthalten.

Aus Hanf wurden aber auch Segel, Planen und Seile hergestellt. Die Blätter und Blüten des Hanfs wurden zur Zubereitung von Salben, Tinkturen und Heiltee verarbeitet.

Biologische Baumwolle verhindert die Auslaugung von Anbauflächen und ermöglicht das Weiterbestehen von dauerhaft fruchtbaren Böden und eine artenreiche Umwelt mit Insekten, Vögeln und anderen Tieren.

 

Für eine KbA-Zertifizierung (kontrolliert biologischer Anbau)  müssen die Anbauflächen drei Jahre lang ohne synthetische und chemische Düngemittel bewirtschaftet werden.

 

Dies fängt bereits beim Saatgut an, welches keine Gen-Baumwolle sein darf. Bestimmte Insektenarten werden als natürliche Pestizide eingesetzt.

Um eine einseitige Nutzung und einen darauffolgenden Nährstoffverlust zu vermeiden, muss eine gewisse Fruchtfolge eingehalten werden.

Das bedeutet Baumwolle darf nur alle drei Jahre auf demselben Feld angebaut werden.

 

Dazwischen werden andere Bio-Produkte angepflanzt, die den Bauern die eigene Ernährung sichern oder weiterverkauft werden können.

In einer Jeans stecken bis 20‘000 Liter Wasser. Deshalb kann es sich lohnen, eine ausgediente Jeans nicht wegzuwerfen, sondern ihr neues Leben einzuhauchen.

In einem umweltschonendem Verfahren werden unsere alten Jeans zu "neuem" Baumwollgarn versponnen.

Das Jeans-Garn kann qualitativ mit neuer Baumwolle mithalten. Es ist es robust, hat wärmende Eigenschaften und hält den Wind gut ab – wie eine Jeans eben.

Leinen  Die Flachsfaser benötigt zum Anbau wenig Pestizide oder Düngemittel. Sie ist eine der ältesten angebauten Textilfasern. 

Als fertiger Stoff fühlt sich Leinen kühl und frisch an und ist sehr reißfest. Außerdem sind Leinenstoffe flusenfrei und nehmen Gerüche nicht so schnell an wie andere. Leinen ist vollkommen biologisch abbau- und recyclebar.

Brennnessel  Die Brennnessel ist eine dauerhafte („perennierende“) Pflanze,steht also für viele Jahre auf ein und demselben Feld.

Fasernesseln wachsen fast überall, es sei denn, es ist dort zu trocken, zu salzig oder sehr nährstoffarm.  Die Nessel fordert eine gute Wasserversorgung.

Brennnesselstoffe können mehr Feuchte aufnehmen als Stoffe aus vergleichbaren Leinen- oder Hanfgarnen.

Bei entsprechend feinen Garnen und hoher Garndrehung wird auch ein seidenartiger Glanz und ein glatter Griff erreichbar werden. Insoweit taugt Nesselstoff nicht nur für heiße Sommertage, sondern auch für Frühjahr und Herbst.


Die guten Faserkennwerte versprechen zudem verschleißarme und nur widerwillig Schmutz annehmende Gewebe oder Gestricke.

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